Fr 26.10.

Schweizerisches Sozialarchiv     Zürich

19:00 – 20:00

«Lebenslänglich. Briefwechsel zweier Heimkinder» – Lesung mit Lisbeth Herger

 

Diana Bach und Robi Minder verbringen in den 1950er-Jahren einen Teil ihrer Kindheit in einem von Religion, Gewalt und Angst geprägten Heim. Lisbeth Herger hat ihr Leben und die Spätfolgen aufgezeichnet und den Briefwechsel bearbeitet, den sie dazu und zum Thema Wiedergutmachung geführt haben.

Durch einen Zufall haben sich Diana Bach und Robi Minder vor einigen Jahren wieder getroffen. Diana, mittlerweile pensioniert, ist Lehrerin geworden. Robi arbeitet als Hauswart und lebt mit seiner Familie. Beide tragen die Verletzungen der Kindheit noch in sich. In ihrem Briefwechsel tauschen sie sich über ihr Leiden und ihre Strategien des Überlebens nach einer traumatischen Kindheit aus. Und sie beteiligen sich an der Diskussion um Wiedergutmachung. Lisbeth Herger hat die Lebensgeschichten entlang der Quellen nachgezeichnet und den Briefwechsel der beiden zeitgeschichtlich eingebettet. So werden zwei Schicksale zu hörbaren Stimmen und eindrücklichen Porträts. Ein Zeitzeugnis der Schweizer Sozialgeschichte.

Eintritt:

Eintritt frei

Tickets:

Keine Tickets, keine Reservation; Einlass, solange Platz vorhanden

Veranstaltungsort:

Schweizerisches Sozialarchiv
Stadelhoferstrasse 12
8001 Zürich
Medienraum, Parterre