Sa 29.10.

Salon     Zürich

18:00 – 21:30

Anziehende Antiheldinnen: Krimis aus Israel von Yonatan Sagiv und Shulamit Lapid

 

Das Gespräch mit Yonatan Sagiv führt Kulturwissenschaftlerin Marcy Goldberg auf Englisch. Die Auszüge aus der deutschen Übersetzung wird der Schauspieler Helmut Vogel lesen. Nach dem Essen leitet Yonatan Sagiv das Werk von Shulamit Lapid ein, bevor Schauspielerin Aviva Joel aus «Lokalausgabe» liest.

«Sicher, meine Schöne, sicher», sind die letzten Worte, welche die Sängerin Gabriela Oded Chefer ins Ohr flötet. Sie ist eine Transe, «die Schöne» ein queerer Privatermittler, der nach ihrer Ermordung alles daransetzt, den Schuldigen zu finden. Yonatan Sagivs erster Krimi «Der letzte Schrei» spielt im Süden Tel Avivs, dessen Fassade unpolierter als der Rest dieser glänzenden Stadt ist. Es herrscht das Recht des Stärkeren, aber auch Solidarität zwischen Menschen am Rande der Gesellschaft: Prostituierte, Kleinkriminelle, Illegale. Der israelische Autor sieht im Krimigenre grosses Potenzial. Nicht nur, weil es mit vielen Leuten kommuniziert, sondern auch sozialpolitische Themen anspricht. Eines seiner Vorbilder ist die Schriftstellerkollegin Shulamit Lapid, die mit «Lokalausgabe» eine ikonische Ermittlerin erschaffen hat: Die Journalistin Lisi Badichi, «Lisi die Bekloppte», lernt ebenfalls aus Fehlern. Der Mörder hätte sich besser überlegen müssen, mit wem er sich ins Bett legt.

Eintritt:

CHF 60.00

Ermässigung:

CHF 50.00

 

Inkl. Essen und Getränke

Omanut-Mitglieder und Studenten

Tickets:

Keine Tickets, nur Reservation unter Email, 044 915 28 63

Veranstaltungsort:

Salon
Weststrasse 20
2003 Zürich