Mi 22.10.

Karl der Grosse     Zürich

18:00 – 19:30

Stehlen, schimpfen und spielen mit Barbi Marković – VERSCHOBEN

 

Noch 14 Tage bis zur Poetikvorlesung und es ist zu spät für eine Absage. Barbi starrt auf das leere Blatt Papier, es wird wohl eine unordentliche Vorlesung. Oder doch nicht?
Barbi Marković im Gespräch mit Philine Bickhardt: Für Kenner:innen, Fans und alle, die es werden wollen (dringend empfohlen).

Die Arbeit an der vor zwei Jahren versprochenen Poetikvorlesung bleibt lange liegen, nun rast die Zeit, die Poetikvorlesung höchstpersönlich reist schon in der Kutsche an. Endlich füllen sich die Seiten mit Erinnerungen – ans Schreiben, ans Versagen, an Kränkungen, an Erfolge. Streichen geht nicht mehr, jedes Wort wird gebraucht: noch 0 Tage: Ende.
In «Stehlen, schimpfen, spielen» analysiert Barbi mit Scharfsinn, Klarheit und einer grossen Portion Humor, wie das geht mit dem Schreiben (oder eben, wenn das nicht klappt: mit dem Stehlen).
Barbi Marković, ausgezeichnet mit den Leipziger Buchpreis, gefeierte Autorin von «Piksi-Buch» (Fussballbuch des Jahres 2025), «Ausgehen», «Superheldinnen» oder «Minihorror» macht eine Tour d'Horizon durch ihr Werk – mit Prüfungsfragen, Achtung!

Die Veranstaltung findet neu am 22. Oktober um 18:00 statt, nicht wie ursprünglich geplant am 24.!

Barbi Marković

Barbara «Barbi» Marković (* 1980 in Belgrad) ist eine serbische Schriftstellerin, die auf Serbisch und Deutsch schreibt. Barbara Marković studierte Germanistik in Belgrad. Seit 2006 lebt sie in Wien und studierte an der Universität Wien, das Studium schloss sie in Wien 2013 als Magistra ab. In Belgrad arbeitete sie als Lektorin für den Rende-Verlag. 2006 veröffentlichte sie in Serbien unter dem Titel «Izlaženje» eine Adaption der Thomas-Bernhard-Erzählung «Gehen», in dem sie den Text in die Belgrader Clubszene übertrug. Die Rückübersetzung ins Deutsche von Mascha Dabić erschien 2009 unter dem Titel «Ausgehen». Der 2023 veröffentlichte Prosaband «Minihorror» wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik ausgezeichnet. Ihr im Mai 2025 veröffentlichter Text «Stehlen, Schimpfen, Spielen» basiert auf einer Poetikvorlesung, die sie an der Universität Salzburg gehalten hatte und wurde im Juni 2025 auf Platz zwei der ORF-Bestenliste gereiht.
> Webseite

Philine Bickhardt

Philine Bickhardt hat 2016-2023 Slavistik mit Nebenfach Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin mit Auslandssemestern in Sankt Petersburg (1 Semester) und Belgrad (2 Semester) studiert. Ihr Schwerpunkt liegt auf ost- und südslavischen Literaturen und sie beobachtet neue Entwicklungen im Literatur- und Kulturleben aus den Ländern des Ex-Jugoslawiens. Vor Beginn des Studiums war sie zwei Jahre Freiwillige bei der Menschenrechtsorganisation "Memorial" und dem "Deutsch-Russischen Austausch" in Sankt Petersburg. Erstere erhielt 2022 den Friedensnobelpreis, zweitere existiert in ursprünglicher Struktur seit dem Agentengesetzes 2012 nicht mehr. 2017-2018 Personalrätin der Studentischen Beschäftigten an der HU. Diverse Anstellungen als Studentische Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften und Institut für Slawistik und Hungarologie. 2018 Mitarbeit im Projekt "Bordering performances of identity and violence" am Lehrstuhl für Südslawistik, HU. 2018-2023 Webredakteurin für novinki.de. 2017-2022 Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung. Seit 2023 Assistentin und Doktorandin am Slavischen Seminar der Universität Zürich. Ausserdem hat sie Werke von Radmila Petrović und Monika Herceg übersetzt.
> Webseite

Sprache:

Deutsch

Wahlpreis:

CHF 35.00, CHF 25.00, CHF 15.00

Veranstaltungsort:

Karl der Grosse
Kirchgasse 14
8001 Zürich
Karl der Grosse ist ein Debattierhaus mit Bistro im Parterre und historischen Räumlichkeiten mitten in der Zürcher Altstadt. Während «Zürich liest» finden hier zahlreiche Veranstaltungen statt und auch das Festivalzentrum ist hier untergebracht.

Nach oben