Do 25.10.

Salon zum Rehböckli     Zürich

19:00 – 20:30

Rolf Hermann – «Flüchtiges Zuhause» im Rehböckli

 

Mit seinem ersten Erzählband betritt Rolf Hermann literarisches Neuland. Er blickt auf Kindheits- und Jugendjahre in einem Tal zurück, um das himmelhoch die Berge stehen. Der Salon im Rehböckli bietet Hermann ein «flüchtiges Zuhause» während «Zürich liest». Moderation: Manfred Papst.

Er erzählt – eine sanfte Melancholie, bisweilen auch einen stechenden Schmerz auslösend – von stillen Sehnsüchten und leisen Abschieden. Und von der Tätigkeit, die den Dingen und Menschen, die man liebt, Dauer verleiht: dem Schreiben. Vom Balkon des Hauses gleich hinter dem Bahnhof kann man mit dem Grossvater die vorbeiratternden Güterwaggons zählen. Grossvater Oskar, der in der nahen Fabrik Aluminium goss, das bis nach Italien und in die ganze Welt ging, und dessen weiteste Reise eine nach Einsiedeln war.
Im abgelegenen Bergdorf hingegen, wo die Gassen so eng sind, dass die Kinder quer über die Dächer laufen, lebt einzig noch die Grossmutter, die immer von einem anderen Leben träumte und des Nachts Gedichte schrieb. Die Zeiten, da man die Waren über Leitern am steilen Berg transportierte, sind längst vorbei. Heute geht es samstags mit dem Subaru zum Einkauf ins Placette.

Eintritt:

Kollekte. Inkl. Apéro Riche nach der Lesung.

 

Die Vorstellung ist ausverkauft!

Veranstaltungsort:

Salon zum Rehböckli
Trittligasse 26
8001 Zürich
Im Haus zum Rehböckli wohnte der Schweizer Chronist Johannes Stumpf von 1562 bis zu seinem Tod 1578. Hier war auch der erste Kindergarten der Stadt untergebracht. Prisca Senn öffnet das Haus regelmässig für literarische Veranstaltungen.