Fr 27.10.

Salon zum Rehböckli     Zürich

20:00 – 21:30

Philipp Theisohn und Monika Helfer über Jeremias Gotthelf

 

«Gotthelf veraltet nicht», sagt Monika Helfer über den Schweizer Klassiker. Zum Auftakt der neuen Zürcher Leseausgabe im Diogenes Verlag spricht sie mit Herausgeber Philipp Theisohn über das Werk Jeremias Gotthelfs – und darüber, warum es heute noch so aktuell ist wie damals.

Jeremias Gotthelf, geboren 1797 in Murten als Albert Bitzius, war Theologe und lebte als Pfarrer in Lützelflüh im Emmental. Erst mit 40 Jahren begann er zu schreiben. Es entstanden 13 Romane sowie 75 Geschichten, die alle von den Menschen und vom Leben im Emmental erzählen und eine ländliche Comédie humaine bilden. Gotthelf starb 1854 in Lützelflüh.
Die neue Zürcher Leseausgabe, herausgegeben und kommentiert von Philipp Theisohn, startet mit «Die schwarze Spinne» (und anderen Erzählungen) und den Romanen «Uli der Knecht» und «Uli der Pächter». Zu letzterem hat Monika Helfer ein Nachwort beigetragen.
Inklusiv reichhaltigem Apérobuffet, für das der Salon zum Rehböckli bekannt ist.
Und Matthias Senn liest vor.

Philipp Theisohn

Philipp Theisohn ist ordentlicher Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Uni Zürich.
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Monika Helfer

Monika Helfer, geboren 1947 in Au/Bregenzerwald, lebt als Schriftstellerin mit ihrer Familie in Vorarlberg. Sie hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht. Für ihre Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur, dem Solothurner Literaturpreis und dem Johann-Peter-Hebel-Preis ausgezeichnet. Mit ihrem Roman «Schau mich an, wenn ich mit dir rede» (2017) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Für «Die Bagage» (Roman, 2020) erhielt sie den Schubart-Literaturpreis 2021 der Stadt Aalen. Zuletzt erschienen von ihr bei Hanser die Romane «Vati» (2021), mit dem sie erneut für den Deutschen Buchpreis nominiert war, «Löwenherz» (2022) und «Die Jungfrau» (2023).
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Matthias Senn

Matthias Senn, Dr. phil., Jahrgang 1944, war wissenschaftlicher Kurator und Leiter des Fachbereichs Geschichte am Schweizerischen Nationalmuseum in Zürich. Er ist u. a. Autor der «Geschichte der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde zum Grossmünster Zürich».

Sprache:

Deutsch

Eintritt:

CHF 40.00

Ermässigung:

CHF 25.00

 

Inkl. Apéro très riche

Personen in Ausbildung, Inhaber:innen der KulturLegi, IV-Beziehende

 

Die Vorstellung ist ausverkauft!

Veranstaltungsort:

Salon zum Rehböckli
Trittligasse 26
8001 Zürich
Im Haus zum Rehböckli wohnte der Schweizer Chronist Johannes Stumpf von 1562 bis zu seinem Tod 1578. Hier war auch der erste Kindergarten der Stadt untergebracht. Prisca Senn öffnet das Haus regelmässig für literarische Veranstaltungen.