So 25.10.

Babel Kultur c/o Geparden Verlag     Zürich

18:30 – 20:00

Mona Yahia – Traumata und Chancen des Exils

 

Die irakisch-jüdische Autorin Mona Yahia erzählt von Exil, Identität und Zugehörigkeit. Ihr neuer Roman «Vier Tage» schildert das Leben von vier Generationen einer jüdischen Familie zwischen Bagdad, Israel und Europa.

Im Gespräch geht es um Exilerfahrungen, historische Brüche des 20. und 21. Jahrhunderts, Wiederholungen von Geschichte und arabisch-jüdische Identität heute. Mona Yahia wurde 1954 in Bagdad geboren, emigrierte 1971 nach Israel und lebt seit 1997 als Künstlerin und Autorin in Köln. Eine Veranstaltung des Vereins BabelKultur.

Mona Yahia

Mona Yahia entstammt einer jüdisch-arabischen Familie. Sie wuchs in Bagdad auf und floh mit ihren Eltern und ihrem Bruder 1970 vor den Auswirkungen des irakischen Militärregimes über den Iran in Richtung Israel, wo die Familie 1971 einwanderte. Von 1972 bis 1974 leistete sie dort ihren Militärdienst. Anschließend studierte sie an der Universität in Tel Aviv die Fächer Psychologie und Französisch, die sie 1977 mit dem B.A. beendete. Nach einem einjährigen Aufenthalt in Paris nahm sie in Tel Aviv das Studium der Klinischen Psychologie auf mit dem Abschluss des M.A. im Jahr 1980. Danach arbeitete sie als Psychologin in Tel Aviv. 1985 siedelte sie in die Bundesrepublik Deutschland über und absolvierte ein Studium der Bildenden Kunst an der Kunstakademie in Kassel bei Harry Kramer. Mit künstlerischen Objekten (wie Seife[1], Bierdeckel, Zimtsterne[2], Postkarten) sowie Aktionen[3] kommentierte Yahia seither u. a. die Erinnerungskultur der deutschen Gesellschaft mit Blick auf die Schoah. Seit 1997 lebt und arbeitet Mona Yahia in Köln.

Sprache:

Deutsch

Wahlpreis:

CHF 20.00, CHF 18.00, CHF 15.00

Platzreservation via:

Platzreservation via E-Mail

Veranstaltungsort:

Babel Kultur c/o Geparden Verlag
Eichstrasse 26a
8045 Zürich

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