Fr 24.10.
Galerie Reitz Zürich
«Metropolis» revisited: Ariela und Thomas Sarbacher lesen
Wir leben mit der KI und einer vagen Vorstellung von der nahen Zukunft. Thea von Harbou aber beschrieb bereits 1925 in ihrem Roman «Metropolis» die Macht der Roboter. Ariela und Thomas Sarbacher lesen aus diesem im Telegramme Verlag neu aufgelegten, hochaktuellen Roman. Buchpremiere mit Apéro.
Thea von Harbou erzählt in «Metropolis» (verfilmt von Fritz Lang) von einer düsteren Unterstadt, in der Menschen als Sklaven hausen, und einer hellen, im Luxus schwelgenden Oberstadt der Reichen und Mächtigen. Joh Fredersen ist das Hirn dieser Metropolis, Gebieter über Menschen und Maschinen. Die Stirn bietet ihm Maria, die «Heilige der Unterdrückten», in die sich Fredersens Sohn Freder verliebt. Er folgt ihr in die Unterstadt, während sein Vater in der Oberstadt versucht, eine künstliche Maria herzustellen, einen lebensechten Roboter, ihren Doppelgänger, der die Massen aufrühren soll …
«Metropolis», Roman, neu aufgelegt im Telegramme Verlag, Zürich, mit einem Nachwort von Dana Grigorcea (Moderation).
Ariela Sarbacher
Ariela Sarbacher wurde 1965 in Zürich geboren. An der Schauspiel-Akademie Zürich wurde sie zur Schauspielerin ausgebildet. Ihre ersten Engagements führten sie ans Stadttheater Heidelberg und an die Bremer Shakespeare Company. Nach der Geburt ihrer beiden Töchter liess sie sich zur Taiji-, Qi Gong- und Pilateslehrerin ausbilden. 2002 gründete sie ihre Schule »Einfluss«. Sie hat ein eigenes Präsenztraining entwickelt, mit dem sie Menschen für ihre Auftritte vor Publikum vorbereitet. Von 2017-2018 Ausbildung Literarisches Schreiben am EB Zürich. Heute arbeitet sie als Schauspielerin, Sprecherin, Schriftstellerin und Präsenztrainerin.
Sie veröffentlichte 2020 den Roman "Der Sommer im Garten meiner Mutter" (Bilgerverlag) und das Journal "Der gebremste, der bewegte Frühling, und jetzt ist es Sommer" (Telegramme Verlag).
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Thomas Sarbacher
Thomas Sarbacher arbeitet als freischaffender Schauspieler in Deutschland und in der Schweiz. Nach langjähriger Zugehörigkeit zum Ensemble der Bremer Shakespeare Company folgten diverse Gastengagements an Theatern in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Hinzu kam seit dem Jahr 2000 die Arbeit für Film und Fernsehen. Heute macht er neben dem viele Lesungen, liest Hörbücher ein, unter anderem für die Schweizer Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte, und erarbeitet Theaterproduktionen, die er in Zürich zur Aufführung bringt.
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Dana Grigorcea
Dana Grigorcea wurde 1979 in Bukarest geboren, sie ist Germanistin und Nederlandistin und lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Zürich. Die Werke der rumänisch-schweizerischen Schriftstellerin wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Ihr Roman »Die nicht sterben« wurde 2021 für den Deutschen Buchpreis nominiert und 2022 mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Dana Grigorcea ist Trägerin des rumänischen Kulturverdienstordens im Rang einer Ritterin.
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Sprache:
Deutsch
Eintritt:
CHF 20.00
Ermässigt:
CHF 15.00
Veranstaltungsort:
Galerie Reitz
St. Peterhofstatt 10
8001 Zürich
Die Galerie Reitz nimmt regelmässig an internationalen Kunstmessen teil, zudem werden pro Jahr mehrere Einzel- oder Gruppenausstellungen und auch literarische Lesungen veranstaltet.
