Mi 21.10.
Karl der Grosse Zürich
Mehr schreibende Frauen auf Wikipedia! Workshop
Viele Autorinnen haben noch keinen eigenen Wikipedia-Eintrag. Auf der Seite der Verfassenden sind ebenfalls weniger Frauen aktiv. Das wollen wir ändern – gemeinsam mit euch. Jede kann Artikel auf Wikipedia verfassen, erweitern oder verbessern. Auch du!
Um den Einstieg ins Wikipedia-Universum zu erleichtern und beim individuellen Weiterschreiben zu unterstützen, organisieren Sabine Hagmann, Andrea Helbling, Chris Regn und Nicole Boillat mit Unterstützung von Wikimedia CH monatliche Schreibwerkstätten. An diesen Abenden werden neue Artikel erstellt, übersetzt und vorhandene Beiträge ergänzt. So sollen Frauen auf Wikipedia präsenter werden – als Editor:innen ebenso wie als Repräsentierte. Im Rahmen von «Zürich liest» geht es darum, schreibenden Frauen mehr Raum in Wikipedia zu geben.
Die Teilnehmenden der Schreibwerkstatt werden dabei von einer erfahrenen Wikipedia-Benutzerin unterstützt. Anfängerinnen sind ebenso willkommen wie erfahrene Schreibende.
Erstelle im Voraus ein Benutzerkonto, bringe einen Laptop und einen Artikelvorschlag mit. Welche der diesjährigen Autorinnen bei «Zürich liest» ist noch ohne Wikipedia-Eintrag?
Mehr Präsenz für kulturschaffende Frauen auf Wikipedia!
Eine Initiative von Sabine Hagmann, Andrea Helbling, Chris Regn und Nicole Boillat, um kulturschaffenden Frauen mehr Sichtbarkeit auf Wikipedia zu geben.
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Sabine Hagmann
Sabine Hagmann (*1965 in Basel) ist Künstlerin, Dozentin und Aktivistin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich damit, wer wir sind, wie wir uns in und zwischen Welten bewegen und wie wir mit anderen in Beziehung sind. Ihr Interesse gilt kleinen Geschichten, grundlegenden Fragen und alltäglichen existenziellen Erfahrungen.
Sie arbeitet mit Ideen, Fotografie, Video, Performance, Worten und Menschen. Ausserdem schafft sie Installationen, Performances und partizipative Veranstaltungen – oft in Zusammenarbeit mit anderen. Sie hat zahlreiche Ausstellungen realisiert und in verschiedenen Künstlerkollektiven mitgewirkt.
Nach einem kurzen Abstecher an die Universität Basel studierte sie an der Schule für Gestaltung Basel, der SfG Zürich (heute ZHdK), wo sie 1994 ihr Diplom in Fotografie erwarb, sowie am Goldsmiths College/University of London (MA Fine Arts 2000).
Sie lebt in Zürich und arbeitete im Rahmen von artist-residencies in Genua/Italien, Bamako/Mali, Marseille/Frankreich, Arbroath/Schottland und Tiflis/Georgien sowie während längerer Aufenthalte in Istanbul/Türkei und London/England.
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Andrea Helbling
Andrea Helbling absolvierte von 1987 bis 1991 eine Ausbildung zur Fotografin an der Zürcher Schule für Gestaltung (heute ZHdK) im Fachbereich Fotografie. Nach Abschluss ihrer Ausbildung im Jahr 1993 arbeitete sie fast ein Jahr lang mit dem bekannten Architekturfotografen Heinrich Helfenstein zusammen. 1995 begann sie unter dem Namen Arazebra als selbstständige Architekturfotografin zu arbeiten.
Ihre Fotografien werden in Büchern, Fachzeitschriften und Magazinen veröffentlicht.
Daneben verfolgt Andrea Helbling eigene, unabhängige Fotoprojekte. Im Jahr 2017 erschien bei Scheidegger & Spiess die Monografie «Vertreter der Gattung Haus» mit Bildern aus ihrem Langzeitprojekt «Häuser und Konglomerate». Diese Bilder befinden sich in der Sammlung der Swiss Photography Foundation. Ebenfalls 2017 gewann sie den Swiss Photo Award in der Kategorie Architekturfotografie. «Data Centres – Edges of a Wired Nation» (Lars Müller Publishers 2020) enthält eine umfangreiche Dokumentation zu digitalen Infrastrukturen in der Schweiz.
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Who writes his_tory?
Who writes his_tory? wünscht sich ein sprachübergreifendes, cyberfeministisches, kollektiv agierendes Netzwerk mit dem längerfristigen Ziel, die Wikipedia zu öffnen, Ausschlüsse anzugehen, Kategorien zu erweitern und so neue Webweiten herzustellen. Wir möchten dass die Wikipedia nicht überwiegend bis ausschliesslich männlich formuliert weiterarbeitet sowie weniger Entmutigung und Löschkultur sehen und erleben. Das Ziel soll nicht einzig sein, den Anteil der Schreibenden und repräsentierten Frauen* zu erhöhen, sondern eine diverse Netzkultur zu leben und einladende, intersektional-feministische Strukturen zu schaffen, ohne dabei Geschlechterzwänge zu verfestigen um die Wikipedia zu einem sympathischen, nicht kommerziellen, basisdemokratischen Lexikon – in der Verantwortung eines weltweit vielgenutzten Informationsmittels – zu erweitern.
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Sprache:
Deutsch
Eintritt:
Eintritt frei
Veranstaltungsort:
Karl der Grosse
Kirchgasse 14
8001 Zürich
Karl der Grosse ist ein Debattierhaus mit Bistro im Parterre und historischen Räumlichkeiten mitten in der Zürcher Altstadt. Während «Zürich liest» finden hier zahlreiche Veranstaltungen statt und auch das Festivalzentrum ist hier untergebracht.
