Sa 28.10.

Karl der Grosse     Zürich

18:00 – 19:45

«Lydia» – ein Monodrama mit Graziella Rossi

 

Nach ihren grossen Monologen als Sabine Spielrein oder Maria Callas brilliert Graziella Rossi nun als Lydia Welti-Escher in diesem enorm spannenden Monodrama. Mit anschliessender Kontextualisierung durch Escher-Spezialist und Historiker Joseph Jung.

Hätte William Shakespeare einen alternativen Namen für seine «Julia» gesucht, er hätte sie «Lydia» genannt. Eine fulminante Geschichte über eine bemerkenswerte, gescheite Frau und Persönlichkeit in einem epochalen Skandal.
Intensive Lebensumstände und unerfüllte Liebesträume einer emanzipierten, starken und doch gescheiterten Frau des 19. Jahrhunderts machen das Stück sowohl inhaltlich als auch thematisch nach wie vor topaktuell. Lydia Welti-Escher, geboren am 10. Juli 1858 in Enge bei Zürich, gestorben am 12. Dezember 1891 in Champel bei Genf, war Mäzenin, Gründerin der Gottfried-Keller-Stiftung und eine der reichsten Frauen der Schweiz des 19. Jahrhunderts.
Die Faszination an der Geschichte um Lydia Welti-Escher veranlasste Damir Žižek, an Graziella Rossi und Helmut Vogel heranzutreten, um eine neue Produktion auf die Beine zu stellen. Das Monodrama basiert auf der Biographie «Lydia Welti-Escher 1858–1891» von Joseph Jung.

Graziella Rossi

Graziella Rossi absolvierte die Schauspielakademien Zürich und Prag. Seit 1983 arbeitet sie als Schauspielerin in der Schweiz, Deutschland, Italien, Frankreich, Österreich, in den USA und in Kanada in den jeweiligen Landessprachen und in Russland. Sie tritt als Sängerin bei musikalischen Abenden auf und wirkt in Hörspielen, Radioübertragungen, TV-Serien und Kinofilmen mit. Nach ihren grossen Monologen als Sabine Spielrein oder Maria Callas, brilliert Graziella Rossi nun als Lydia.
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Joseph Jung

Joseph Jung, Prof. Dr. phil., *1955 in Ramsen/SH, ist Schweizer Historiker, Publizist und Berater. Er studierte Schweizer Geschichte, Neuere Allgemeine Geschichte, Rechtsgeschichte, Germanistik und promovierte an der Universität Freiburg i.Ue. 1998 habilitierte er sich an der ETH Zürich und war bis 2006 Privatdozent. Von 2001 bis 2012 gab er regelmässig Lehrveranstaltungen an der Universität Freiburg i. Ue., wo er Titularprofessor ist. Nach seiner Emeritierung ist er als Gastprofessor tätig. Ergänzend zur Lehr- und Forschungstätigkeit wirkt er publizistisch. Von ihm stammen grundlegende Werke zur Schweizer Wirtschafts- und Kulturgeschichte, die teilweise in mehreren Auflagen und Sprachen erschienen sind. Mit seinen Biographien von Alfred Escher (1819-1882) und Lydia Welti-Escher (1858-1891) erzielte er Bestseller und wurde hierfür mehrfach ausgezeichnet.
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Sprache:

Deutsch

Eintritt:

CHF 25.00

Ermässigung:

CHF 15.00

 

Personen in Ausbildung, Inhaber:innen der KulturLegi, IV-Beziehende, AHV-Beziehende

Veranstaltungsort:

Karl der Grosse
Kirchgasse 14
8001 Zürich