Fr 27.10.

Hochparterre Bücher     Zürich

19:00 – 20:00

Lesung und Gespräch: Grenzland Tessin – eine Beziehungsgeschichte

 

Alexander Grass, langjähriger Tessin-Korrespondent von Radio SRF, liest aus «Grenzland Tessin» und führt mit Verlegerin Denise Schmid ein Gespräch über die vielschichtige und nicht immer einfache Beziehungsgeschichte zwischen dem Tessin und dem Rest der Schweiz von 1945 bis heute.

Das Tessin ist ebenso spröde Transitlandschaft wie eine der schönsten Regionen Europas. Seit Jahrhunderten kennzeichnen Offenheit und Abgrenzung den Kanton am Südrand der Schweiz, der auch Teil des Metropolitanraums Mailand/Lombardei ist. Ob in Wirtschaft, Verkehrsinfrastruktur, Politik oder Kultur – atemberaubende Fortschritte prägten diesen ganz besonderen Kanton ebenso wie Missverständnisse und verpasste Chancen. Alexander Grass wohnt im Onsernonetal. Er ist dem Tessin durch seine langjährige Erfahrung verbunden, kennt die Perspektive der Deutschschweizer:innen ebenso wie jene der Tessiner:innen und wird im Gespräch aufzeigen, dass das Tessin weit mehr ist, als ein Sehnsuchtsort mit Palmen und traumhaft schönen Seen unter südlicher Sonne. Im Anschluss kleiner Apéro und freiwillige Kollekte.

Alexander Grass

Alexander Grass hat Wirtschaftswissenschaften in Zürich studiert. Der Journalist und Autor lebt und arbeitet im Onsernonetal. Von 2002 bis zur Pensionierung 2018 war er Tessin-Korrespondent von Radio SRF. Im Verlag Hier und Jetzt sind bisher von ihm erschienen: «Drei Weltrekorde am Gotthard» mit Kilian T. Elsasser (2016) und «Durchschlag am Gotthard. Der Bau des Strassentunnels 1970–1980» (2021). «Grenzland Tessin» ist sein neuestes Werk.
> Webseite

Denise Schmid

Denise Schmid ist Historikerin, Autorin mehrerer Sachbücher und Co-Verlegerin bei Hier und Jetzt, Verlag für Kultur und Geschichte in Zürich.
> Webseite

Sprache:

Deutsch

Eintritt:

Eintritt frei

Tickets:

Keine Tickets, keine Reservation; Einlass, solange Platz vorhanden

Veranstaltungsort:

Hochparterre Bücher
Schöneggstrasse 27
8004 Zürich