Do 23.10.

Pädagogische Hochschule Zürich – Bibliothek der PH Zürich     Zürich

18:00 – 19:15

«Lehrerbildung ist mir der liebste Beruf, den ich mir denken kann!»

 

Vor 250 Jahren wurde der Pädagoge Hermann Krüsi geboren. Seine vor Kurzem digital edierte Korrespondenz dokumentiert Krüsis Ideen und Vorstellungen und widerspiegelt seine pädagogische Entwicklung sowie seine familiäre und berufliche Verwobenheit. Eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert!

Der Pädagoge Hermann Krüsi aus Gais war in jungen Jahren ein enger Mitarbeiter Johann Heinrich Pestalozzis. Später leitete er eine Mädchenschule, eine Kantonsschule und ein Lehrerseminar und veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zu den Themen Unterricht und Lehrerbildung. Seit Kurzem liegen die Briefe aus dem Nachlass Krüsis als digitale Edition vor. Sie geben Einblick in die Stationen seines Lebens: als Junglehrer in Burgdorf mit teils unkonventionellen Ideen, als Pädagoge im Austausch mit Berufskollegen und als besorgter Familienvater, der ausgiebig mit seiner Frau und den Kindern korrespondiert. Die Familienmitglieder kommen in den Briefen auch selber zu Wort. Sie berichten von ihrem Leben im In- und Ausland und den damit verbundenen Freuden und Sorgen. Die Krüsi-Briefe nehmen uns mit in die Welt des 19. Jahrhunderts und in das Leben und Wirken eines fast vergessenen Schweizers und seiner Familie. Mit
Daniela Mistrello und Rebekka Horlacher

Daniela Mistrello

Bibliothekarin an der Forschungsbibliothek Pestalozzianum der PH Zürich.
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Rebekka Horlacher

Dozentin am Zentrum für Schulgeschichte der Pädagogischen Hochschule Zürich und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich. Expertin in Schul- und Bildungsgeschichte sowie der Pestalozzi-Forschung.
> Webseite

Sprache:

Deutsch

Eintritt:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Pädagogische Hochschule Zürich – Bibliothek der PH Zürich
Lagerstrasse 2
8090 Zürich
Gebäude LAA, Stockwerk H Süd

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