Mi 21.10.

Pädagogische Hochschule Zürich - Forschungsbibliothek Pestalozzianum     Zürich

18:00 – 19:15

«Ich will mich bemühen, das zu werden, was die Menschen mir zutrauen»

 

Im Jahr 1809 begeben sich drei junge Männer im Auftrag der preussischen Regierung auf den Weg nach Yverdon, um dort Pestalozzis Erziehungsmethoden zu studieren. Ein Tagebuch und zahlreiche Briefwechsel geben Einblick in diese innere und äussere Reise und einen die Zeit überdauernden Austausch.

Im Jahr 1809 entsandte die preussische Regierung drei junge Männer zum Studium an Pestalozzis «Institut» in Yverdon. Dort machten sie sich mit dessen Erziehungsmethoden vertraut, die später ihre pädagogische Arbeit massgeblich beeinflussten. Einer dieser Studenten war Johann Wilhelm Mathias Henning. Er hat uns ein Tagebuch aus seiner Zeit in der Schweiz hinterlassen. Wie erlebte er den privaten und beruflichen Alltag? Was war es seiner Meinung nach Wert aufgeschrieben zu werden? Was sagen seine Texte über ihn und seine Zeit aus?
Nach ihrer Rückkehr wurden die drei ehemaligen Studenten an ein Waisenhaus berufen, später trennten sich ihre Wege wieder. Die Briefe, durch die sie bis an ihr Lebensende verbunden blieben, geben aufschlussreiche und berührende Einblicke in ihr Berufs- und Privatleben, ihre Reisen und die Freuden und Sorgen des Alltags. Beim Lesen dieser Briefe reisen wir durch die Zeit, wobei wir nicht nur längst Vergangenes, sondern auch heute noch Aktuelles entdecken.

Eintritt:

Eintritt frei

Tickets:

Keine Tickets, keine Reservation; Einlass, solange Platz vorhanden

Veranstaltungsort:

Pädagogische Hochschule Zürich - Forschungsbibliothek Pestalozzianum
Lagerstrasse 2
8090 Zürich
Gebäude LAC, Raum E070 (Erdgeschoss)