So 26.10.

Rathaus Zürich     Zürich

10:15 – 12:30

Herbstbott der Gottfried Keller-Gesellschaft

 

Auch in diesem Jahr dürfen wir zum Herbstbott ins Zürcher Rathaus einladen. Aus Anlass von Conrad Ferdinand Meyers 200. Geburtstag folgen wir den Spuren des Dichters ins Engadin. Die Festrede hält Joachim Jung, Kurator, Sils Maria. Einführung: Ursula Amrein. Musikalische Begleitung: Ilva Eigus.

Conrad Ferdinand Meyer ist zwölf Jahre alt, als er 1838 von Zürich aus mit seinem Vater eine Wanderreise unternimmt, deren letzte Etappen ihn über den Splügen und Chiavenna durchs Bergell ins Engadin hinaufführen. Das Erlebnis der Südbündner Bergwelt prägt sich dem Jungen tief ein, bleibt zudem mit der Erinnerung an den bald darauf verstorbenen Vater verbunden. Immer wieder hat Meyer später das Engadin bereist. Zwischen 1866 und 1879 sind mindestens sechs Sommeraufenthalte nachweisbar, die auch Ausflüge in die benachbarten Südtäler Puschlav und Bergell einschliessen und die in Meyers Werken und Briefen vielfältige Spuren hinterlassen haben. Ihnen nachgehend beleuchtet der Vortrag die eigentümliche schöpferische Beziehung, die den Lyriker, Novellisten und Autor des «Jürg Jenatsch» mit diesen Landschaften verband und betrachtet einige der literarischen Früchte näher, die diese Verbindung zeitigte.

Joachim Jung

Leiter der Zweigstelle des Instituts für Kulturforschung Graubünden (ikg) in Sils Maria und des KUBUS (Kulturbüro Sils), wissenschaftlicher Mitarbeiter und Mitglied des Stiftungsrates des Nietzsche-Hauses Sils Maria
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Ilva Eigus

Violinistin
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Ursula Amrein

Literaturprofessorin und Präsidentin der Gottfried Keller-Gesellschaft
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Sprache:

Deutsch

Eintritt:

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Rathaus Zürich
Limmatquai 55
8001 Zürich

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