Mi 21.10.
Helsinki Zürich
«Gschtüel» – bei Dominic Oppliger trifft Autofiktion auf Fantastik
Baden, irgendwann in den Nullerjahren. Ein namenloser Erzähler sucht seinen Platz in einer Stadt, die ihm fremd geblieben ist, bis das alte Gstühl-Areal zum Leben erwacht. «Gschtüel» ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden und die leise Angst vor der eigenen Entwicklung. In Mundart.
Im Gstühl-Areal findet der Erzähler ein Zuhause, Gleichgesinnte und Julia: rätselhaft, anziehend – und ziemlich bald verschwunden. Als er ihr Monate später wieder begegnet, ist sie eine andere. Das Areal steuert auf den Abriss zu, verstörende Begegnungen häufen sich und immer wieder taucht dasselbe seltsame Buch mit den Theorien des Badener Kurarztes Pilzbarth auf: «Die Überwindung des Menschseins».
Dominic Oppliger verwebt in «Gschtüel» mühelos fantastische Elemente und Fiktion mit realen Orten. Entstanden ist ein atmosphärischer Roman, der in der Schwebe bleibt: zwischen Realität und Fantastik, zwischen dem, was ist, und dem, was sein kann.
Moderation: TBA.
Dominic Oppliger
ominic Oppliger (*1983) hat Soziale Arbeit und Transdisziplinarität in den Künsten studiert, lebt in Zürich und arbeitet selbstständig als Autor, Musiker, künstlerischer Berater und Schreibcoach. Sein Mundartroman «giftland» wurde 2024 mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet.
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Sprache:
Deutsch
Wahlpreis:
CHF 25.00, CHF 20.00, CHF 10.00
Tickets via:
Tickets via Webseite, Tageskasse
Veranstaltungsort:
Helsinki
Geroldstrasse 35
8005 Zürich
