Sa 30.10.

Karl der Grosse     Zürich

20:30 – 22:00

Franziska Schutzbach und die Erschöpfung der Frauen

 

In «Die Erschöpfung der Frauen – Wider die weibliche Verfügbarkeit» schreibt die Geschlechterforscherin Franziska Schutzbach über ein System, das von Frauen alles erwartet und nichts zurückgibt – und darüber, wie Frauen sich dagegen auflehnen und alles verändern.

In unserer Gesellschaft wird Weiblichkeit gleichgesetzt mit Fürsorglichkeit. Frauen sind, ob in der Familie, in Beziehungen oder im Beruf, zuständig für emotionale Zuwendung, für Harmonie, Trost und Beziehungsarbeit – für Tätigkeiten also, die unsichtbar sind und kaum Anerkennung oder Bezahlung erfahren. Sie «schulden» anderen – der Familie, den Männern, der Öffentlichkeit, dem Arbeitsplatz – ihre Aufmerksamkeit, ihre Liebe, ihre Zuwendung, ihre Attraktivität, ihre Zeit. Und kämpfen jeden Tag gegen emotionale und sexuelle Verfügbarkeitserwartungen.
Franziska Schutzbach wendet sich gegen ein zutiefst misogynes System, das von Frauen alles erwartet und nichts zurückgibt. Und sie zeigt, welch vielfältigen Widerstand Frauen gegen die Ausbeutung ihrer Energie, ihrer Psyche und ihrer Körper leisten. Ein Widerstand, der zu einer treibenden Kraft für neue Arbeits- und Lebensweisen wird und die Welt verändert.
ZUTRITT NUR MIT GÜLTIGEM COVID-ZERTIFIKAT UND AUSWEISDOKUMENT.

Eintritt:

CHF 20.00

Ermässigung:

CHF 15.00

 

Legi, Schüler, Lehrlinge, IV-Bezüger, Kulturlegi

Veranstaltungsort:

Karl der Grosse
Kirchgasse 14
8001 Zürich