Sa 24.10.
Karl der Grosse Zürich
«Feuer & Brot» – Alice Hasters spricht mit Maximiliane Häcke über ihr neues Buch «Anti Opfer»
In ihrem Podcast «Feuer & Brot» analysieren Alice Hasters und Maximiliane Häcke politische, popkulturelle und persönliche Themen in lockerer Atmosphäre. Während «Zürich liest» sprechen die beiden über Alice Hasters' neues Buch «Anti Opfer» und darüber, warum wir Verletzlichkeit verachten.
Überall wird über Opfer gesprochen. Doch immer häufiger sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist. Sondern solche, die die Harmonie stören, die als verweichlicht gelten, die andere herunterziehen oder sich über sie stellen wollen. Wenn sie nicht so viel jammern würden, heisst es, hätten wir nicht so viele Probleme. Härte gegen andere gilt als zunehmend erstrebenswert – und während an Opfer unmenschlich hohe Ansprüche gestellt werden, verändern mächtige Bündnisse patriarchaler Komplizenschaft unsere Welt zum Schlechteren.
Alice Hasters beschreibt einen kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Sensibilität als elitär gilt? Und das Recht des Stärkeren als authentisch? Mit intellektueller Unruhe stellt sie der Ausbreitung der neuen Härte die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber.
Alice Hasters
Alice Hasters wurde 1989 in Köln geboren. Sie lebt und arbeitet als Autorin und Publizistin in Berlin. Sie war unter anderem für die Tagesschau tätig und moderierte bei Deutschlandfunk Nova und dem RBB. Mit Maxi Häcke spricht sie im Podcast Feuer & Brot über Feminismus und Popkultur. Ihr erstes Buch Was weisse Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten belegte Platz 5 der Jahresbestsellerliste Sachbuch im Paperback 2020. Im gleichen Jahr wurde sie zur Kulturjournalistin des Jahres gewählt. Zuletzt erschien ihr Buch Identitätskrise.
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Maximiliane Häcke
Maximiliane Häcke wurde in Köln geboren und arbeitet seit ihrem sechsten Lebensjahr als Sprecherin. Im Kino hörte man sie u.a. als Stimme von Adéle Exarchopoulos in «Blau ist eine warme Farbe», Noémie Merlant «Portrait einer jungen Frau in Flammen» oder Letitia Wright in «Black Panther», sowie als feste Stimme von Cara Delevingne. Sie verleiht dem Kikaninchen seit über 10 Jahren seine charakteristische Stimme und liest sehr gerne Hörbücher, am liebsten die, mit einer starken, verletzlichen weiblichen Heldin. Ausserdem spricht sie mit Alice Hasters im Podcast Feuer & Brot über Feminismus und Popkultur.
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Sprache:
Deutsch
Wahlpreis:
CHF 35.00, CHF 25.00, CHF 15.00
Tageskasse am Veranstaltungsort
Veranstaltungsort:
Karl der Grosse
Kirchgasse 14
8001 Zürich
Karl der Grosse ist ein Debattierhaus mit Bistro im Parterre und historischen Räumlichkeiten mitten in der Zürcher Altstadt. Während «Zürich liest» finden hier zahlreiche Veranstaltungen statt und auch das Festivalzentrum ist hier untergebracht.
