Di 21.10.
Karl der Grosse Zürich
Eröffnung von «Zürich liest'25» mit Nora Osagiobare
«Zürich liest» liest wird mit einer Rede aus dem Erkerfenster im Karl der Grosse hinaus auf den Grossmünsterplatz eröffnet. Nora Osagiobare spricht über das diesjährige Fokusthema «trotz allem».
Nora Osagiobare hat mit ihrem Debüt «Daily Soap» dieses Jahr die Schweizer Literaturszene aufgemischt. Sie schreibe ebenso leichtfüssig wie furchtlos, schreibt die Presse, es sei eine satirische Gesellschaftskritik erster Güte.
Nach der Rede geht es im Festivalzentrum drinnen weiter, u. a. mit Getränken und Snacks und einem, die Rede vertiefenden Gespräch zwischen Nora Osagiobare und Literaturwissenschaftler Thomas Strässle. Strässle ist auch Juror bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt, zum diesjährigen Bachmann-Wettbewerb hat er Nora Osagiobare eingeladen, die für dem Text «Daughter Issues» mit dem KELAG-Preis ausgezeichnet wurde.
Nora Osagiobare
Nora Osagiobare, geboren 1992 in Zürich, studierte Literarisches Schreiben in Biel und Wien. Mit ihrem Debütroman »Daily Soap« war sie Stipendiatin der Autor:innenwerkstatt Prosa am Literarischen Colloquium Berlin und erhielt dafür einen Werkbeitrag des Kantons Zürich. Sie lebt in Zürich.
Bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt gewann sie 2025 für den Text «Daughter Issues» den Kelag-Preis.
> Webseite
Thomas Strässle
Thomas Strässle (*1972) ist Literaturwissenschaftler, Autor und ausgebildeter Musiker. Er studierte Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft in Zürich, Cambridge und Paris und liess sich parallel dazu zum Flötisten mit Konzertdiplom ausbilden. 1999 promovierte er über Barockliteratur, 2008 habilitierte er sich mit einer Studie über die Symboliken des Salzes in der Literatur von Homer bis zur Gegenwart. Von 2009 bis 2013 hatte er die erste SNF-Förderprofessur an der BFH inne. Seit 2013 leitet er das Y Institut an der HKB und ist Titularprofessor am Deutschen und am Komparatistischen Seminar der Universität Zürich. Ausserdem ist er Präsident der Max Frisch-Stiftung an der ETH Zürich und Mitglied des Literaturclubs von SRF/3sat. Neuere Buchpublikationen u. a.: Salz. Eine Literaturgeschichte (Hanser, 2009); Gelassenheit. Über eine andere Haltung zur Welt (Hanser, 2013); Max Frisch: Aus dem Berliner Journal (Suhrkamp, 2014); Fake und Fiktion. Die Erfindung der Wahrheit (Hanser, 2019). 2024 erschien «Fluchtnovelle».
> Webseite
Sprache:
Deutsch
Wahlpreis:
CHF 45.00, CHF 30.00, CHF 20.00
Veranstaltungsort:
Karl der Grosse
Kirchgasse 14
8001 Zürich
Karl der Grosse ist ein Debattierhaus mit Bistro im Parterre und historischen Räumlichkeiten mitten in der Zürcher Altstadt. Während «Zürich liest» finden hier zahlreiche Veranstaltungen statt und auch das Festivalzentrum ist hier untergebracht.
