Sa 28.10.

Jesuitenbibliothek     Zürich

19:00 – 21:00

Emilia Zenzile Roig: «Das Ende der Ehe. Für eine Revolution der Liebe»

 

Emilia Zenzile Roigs Buch «Das Ende der Ehe. Für eine Revolution der Liebe» fordert die Abschaffung der Ehe als eines patriarchalen Relikts, das die freie Entfaltung von Frauen behindert, aber überhaupt allen im Wege steht.
Francesco Papagni und Martina Tollkühn diskutieren Roigs Thesen.

Emilia Zenzile Roig zielt über die Ehe hinaus auf Kapitalismus und patriarchale Ordnung. Nun sind Forderungen nach einer Abschaffung Ehe nicht neu. Auch nicht neu ist die Feststellung, dass diese Institution in der Krise ist. Nichtsdestotrotz erfreut sich die Ehe auch unter sehr gut ausgebildeten Frauen, die sich selbst als Feministinnen bezeichnen, einer gewissen Beliebtheit. Und auch die Schwulen- und Lesbenbewegung hat Jahrzehnte für die Homosexuellenehe gekämpft. Roig erkennt, dass die Ehe Funktionen erfüllt wie die Aufzucht von Kindern, die auch in einer Welt ohne Ehe gewährleistet werden müssten. Francesco Papagni und Martina Tollkühn diskutieren Roigs Thesen wie auch ihr Ausblick in eine post-familiale Gesellschaft.

Eine Veranstaltung mit Unterstützung von Katholisch Stadt Zürich.

Martina Tollkühn

Francesco Papagni

Sprache:

Deutsch

Eintritt:

Eintritt frei

Tickets:

Keine Tickets, keine Reservation; Einlass, solange Platz vorhanden

Veranstaltungsort:

Jesuitenbibliothek
Hirschengraben 74
8001 Zürich