Sa 24.10.
Karl der Grosse Zürich
«Eine Berlinerin im Engadin» – Romandebüt von Franziska Barta
Franziska Barta wächst in Ost- und Westberlin auf, erlebt Flucht, Mauerfall und Frauensubkultur. Nach dem Medizinstudium wird sie Landärztin im Engadin. Ihre Geschichte zeigt: Weitergehen, sich neu erfinden und ankommen ist möglich.
Nach einer Kindheit im Schatten der Berliner Mauer in der sozialistischen Diktatur Ostberlins wächst Franziska Barta als begabtes Kind zwischen Anpassung und innerer Freiheit auf. Früh entwickelt sie einen wachen Blick auf die Welt und den Wunsch, über sichtbare Grenzen hinauszugehen. Als die politischen Verhältnisse der damaligen DDR ihren Lebensraum zunehmend einengen, wagt die Mutter mit ihrer jetzt 15-jährigen Tochter die Flucht in den Westen – ein mutiger Schritt, der ihr beider Leben grundlegend verändert. Es ist ein Blick zurück auf ein Leben auf beiden Seiten der damals noch geteilten Stadt. Sie erzählt von einem Westberliner Alltag als Medizinstudentin, von der Frauensubkultur der Achtziger Jahre mit ihren Cafés, Clubs und Diskotheken, dem Mauerfall Sie reflektiert die dubiose Stasivergangenheit des Vaters und erzählt von der Wendezeit nach 1989.
Auf der Suche nach einem Ort des Ankommens führt ihr Weg über Vaduz, Zürich, Chur, Grabserberg schliesslich ins Engadin.
Franziska Barta
Sprache:
Deutsch
Eintritt:
Eintritt frei
Veranstaltungsort:
Karl der Grosse
Kirchgasse 14
8001 Zürich
Karl der Grosse ist ein Debattierhaus mit Bistro im Parterre und historischen Räumlichkeiten mitten in der Zürcher Altstadt. Während «Zürich liest» finden hier zahlreiche Veranstaltungen statt und auch das Festivalzentrum ist hier untergebracht.
