Fr 28.10.

Karl der Grosse     Zürich

18:45 – 19:30

«Die Wahrheit, vielleicht»: Karl Rühmann über Täuschung, Enthüllung und das manipulative Potenzial der Sprache

 

Der Protagonist von Karl Rühmanns drittem Roman, Felipe ten Holt, hat die Gabe, sich mühelos zwischen Sprachgrenzen zu bewegen und vor allem, Zusammenhänge in Gesagtem zu erkennen, wo sie anderen verborgen bleiben. Der Autor liest aus seinem neusten Werk über eine obsessive Suche nach Wahrheit.

Früh geprägt, durchdringt diese Suche Felipe ten Holts ganzes Leben. Er lernte, den Unterschied zwischen Erkenntnis und Geständnis, zwischen Schuld und Unschuld zu erkennen.
Weil Felipe zu den Besten gehörte, wurde er bald für die besonders heiklen Fälle auswählt. Doch in einem schier aussichtslosen Verhör unterlief ihm ein fataler Fehler. Der sensible junge Mann sah sich gezwungen, eine neue Aufgabe zu suchen. Eine Aufgabe, bei der er die Kommunikation zwischen fremden Menschen ermöglichen, aber nicht mehr lenken wollte. Als Dolmetscher für Menschen, die aus verschiedensten Gründen auf Hilfe angewiesen sind, zieht er sich auf die Rolle des Vermittlers zurück und hofft, so die Kontrolle und Orientierung zurückzugewinnen, die er einst verloren hatte. Doch bald beginnt er zu ahnen, dass diese Erwartung eine Illusion ist.

Eintritt:

CHF 15.00

Ermässigung:

CHF 12.00

 

Legi, Schüler, Lehrlinge, IV-Bezüger, Kulturlegi, AHV-Bezüger

Tickets:

Vorverkauf unter plus Tageskasse Email, Webseite, 044 381 77 30

Veranstaltungsort:

Karl der Grosse
Kirchgasse 14
8001 Zürich