So 27.10.

Karl der Grosse     Zürich

10:30 – 12:00

Der Roman einer Politisierung – Cesare Paveses «Der Genosse»

 

Pablo hat das Leben in Tanzlokalen satt und macht sich auf nach Rom, wo ihm die Augen aufgehen. Das Buch spiegelt die lähmende Atmosphäre des italienischen Faschismus und setzt Paveses Thema des «Handwerks des Lebens» in ergreifender Weise fort. Lesung: Isabelle Menke, Einführung: Guido Magnaguago.

Sie nennen ihn Pablo, weil er Gitarre spielt. Das Leben in Tanzlokalen und Variétés hat er satt und macht sich von Turin nach Rom davon, wo ihm langsam die Augen aufgehen. Seinem Instinkt folgend, stösst er auf Leute, die Flugblätter verteilen, und befindet sich plötzlich inmitten des Widerstands gegen ein alles beherrschendes System.
Cesare Pavese gilt als ein bedeutender Vertreter des Neoralismo. In seinem 1947 erstmals erschienenen Roman «Der Genosse» (Rotpunktverlag 2019; Neuübersetzung von Maja Pflug) spiegelt er die lähmende Atmosphäre des italienischen Faschismus. Sein Grundthema des «Handwerks des Lebens» – aus dem belanglosen ins sinnvolle, wahrhaftige Dasein zu finden – setzt sich hier in ergreifender Weise fort.
Lesung: Isabelle Menke, Einführung: Guido Magnaguagno.

Eintritt:

CHF 15.00

Ermässigung:

CHF 10.00

 

Legi, Schüler, Lehrlinge, IV-Bezüger, Kulturlegi, AHV-Bezüger

Veranstaltungsort:

Karl der Grosse
Kirchgasse 14
8001 Zürich