Do 23.10.

Literaturhaus Zürich     Zürich

19:30 – 21:00

Buchpremiere: Ilma Rakusa – «Wo bleibt das Licht?»

 

In Zeiten, die von düsteren Nachrichten und beunruhigenden Prognosen geprägt sind, stellt sich die Frage nach einem Licht am Ende des Tunnels mit besonderer Dringlichkeit. Ilma Rakusa widmet sich in Tagebuchprosa, Gedichten, Monologen und Dialogen den Abgründen und Hoffnungen unserer Gegenwart.

Mit scharfer Urteilskraft richtet die bedeutende Schweizer Schriftstellerin, Übersetzerin und Literaturvermittlerin Ilma Rakusa in ihrem jüngsten Werk «Wo bleibt das Licht?» (Droschl 2025) den Blick auf die Krisenherde der Welt, ringt mit Zweifeln und Verzweiflung, prangert Ungerechtigkeit und Despotismus an und appelliert eindringlich an Menschlichkeit und Vernunft. Ilma Rakusas Gedankenbuch ist jedoch weit mehr als eine Bestandsaufnahme der Gegenwart: Es ist ein poetisches Zeugnis von Empathie, Lebendigkeit und Liebe. In ihren Texten wandert sie gedanklich Seite an Seite mit langjährigedurch Zeit und Raum, erinnert sich an Gespräche und literarische Schätze. Die Vergänglichkeit spielt ebenso eine Rolle wie das Glück im Kleinen und die grosse Bedeutung von Familie, Freundschaft, Literatur und Kunst.

Moderation: Paul Jandl

Ilma Rakusa

Ilma Rakusa, geboren 1946 als Tochter einer Ungarin und eines Slowenen, lebt als Schriftstellerin, Übersetzerin, Publizistin (NZZ, Die Zeit) und Universitätslehrbeauftragte in Zürich. Ihr umfangreiches Werk umfasst verschiedene literarische Gattungen, darunter ihre Poetikvorlesungen «Farbband und Randfigur» (1994), das Berlin-Tagebuch «Aufgerissene Blicke» (2013), der Erzählband «Einsamkeit mit rollendem r» (2014) sowie die lyrische Chronik «Kein Tag ohne» (2022). Ausserdem trägt sie mit ihren zahlreichen Übersetzungen aus dem Russischen, Französischen, Serbokroatischen und Ungarischen zur Vermittlung osteuropäischer Literaturen bei. Für ihr literarisches und übersetzerisches Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Berliner Literaturpreis (2017) und dem Kleist-Preis (2019).

Paul Jandl

Sprache:

Deutsch

Wahlpreis:

CHF 22.00, CHF 15.00, CHF 10.00

Tickets via:

Tickets via Webseite

Veranstaltungsort:

Literaturhaus Zürich
Limmatquai 62
8001 Zürich

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