So 25.10.

Theatermuseum Zürich     Zürich

18:00 – 19:00

Bildstarke Geschichten von Jolanda Piniel

 

Jolanda Piniel liest im «Haus der Feen und Faune» bizarre Kurzgeschichten. Im scheinbar Normalen verbergen sich Hintergründiges und Unheimliches, das von einem Moment auf den anderen so manches auf den Kopf stellt. Kurzweilig, pointenreich, hin und wieder bleibt das Lachen auch im Halse stecken.

Zum Beispiel, wenn die Mutter ihrem erwachsenen Sohn einen Seeteufel vorsetzt, der die vertrackte Mutter-Sohn-Beziehung regelrecht versinnbildlicht. Oder wenn ein Kind in einer Kirche ein bedrohliches Insekt sieht, das seinen Stachel himmelwärts richtet, und vergeblich versucht, seinen Vater vor der Gefahr zu warnen. Doch auch nachdenklich stimmende Themen haben ihren Platz, wie beispielsweise die Frage, wer die Verstorbenen eigentlich waren, oder was für ein Wesen der Nebel ist, in dem von hinten gelesen «Leben» steckt.
Im Anschluss an die Lesung wird ein Apéro offeriert, und wer will, kann das Theatermuseum besichtigen.

Jolanda Piniel

Jolanda Piniel, geboren in Winterthur, lebt in Zürich. Studium der Ethnologie, der Spanischen Literaturwissenschaft und der Publizistikwissenschaft. Sie arbeitete als Redakteurin bei Radio SRF, als Programmverantwortliche bei Public Eye, als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Zürich sowie als Filmemacherin und Leiterin diverser Schreibwerkstätten. Heute ist sie als Deutschlehrerin für Erwachsene tätig sowie als Dozentin für Interkulturelle Kommunikation. Piniel schreibt Prosa und Lyrik. Für Ihre schriftstellerische Arbeit hat sie mehrere Stipendien und Werbeiträge erhalten. Ihre Texte sind unter anderem bei Dörlemann und Caracol erschienen, ihr Roman „Die Verbannte“ (2012) wurde auf Rumänisch übersetzt.
> Webseite

Sprache:

Deutsch

Eintritt:

CHF 20.00

Ermässigt:

CHF 10.00

Veranstaltungsort:

Theatermuseum Zürich
Sihlquai 252
8005 Zürich

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