So 25.10.

Karl der Grosse     Zürich

16:00 – 17:45

Beatrix Gerstberger – von «Hummerfrauen» zu «Hummerjahre»

 

Der raue Alltag der Hummerfischerinnen wird zum Schauplatz des inspirierenden Romans «Hummerfrauen» über Liebe und die Kraft weiblicher Gemeinschaft. Mit «Hummerjahre» legt Beatrix Gerstberger die Fortsetzung vor: Aufbrüche und Abschiede auf Eagle Island.
Moderation: Luzia Stettler.

«Die Hummerfrauen» stand wochenlang auf den Bestsellerlisten; entstanden ist er vor dem Hintergrund eines persönlichen Schicksalsschlags: Beatrix Gerstberger, damals Redaktorin bei «brigitte», brauchte anfang der 2000er-Jahre eine längere Auszeit, weil ihr Ehemann, auch ein Journalist, zusammen mit seinem Fotografen und seinem Übersetzer im Kosovo erschossen worden war.
Beatrix Gerstberger war damals schwanger, und lebte anschliessend mit ihrem Kind monatelang in Maine, wo sie die toughen Hummer-Fischerinnen im Alltag kennenlernte. Seither ist sie immer wieder an die Ostküste zurückgekehrt.

Niki Grieser Díez, Gewinnerin des Schreibwettbewerbs «VorSatz», liest zu Beginn der Veranstaltung ihren Text.

Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache übersetzt.

Beatrix Gerstberger

Beatrix Gerstberger, geboren 1964, ist freie Autorin für «Brigitte», «Stern» und «Geo». Sie schrieb den SPIEGEL-Bestseller «Keine Zeit zum Abschiednehmen» über den frühen Tod ihres Partners und die Geschichten von weiteren jungen Witwen vor 20 Jahren, als sie für sechs Monate in einem Hummerfischerdorf in Maine lebte. Viele Jahre später kehrte sie an diesen Ort zurück, fuhr mit Hummerfischerinnen hinaus aufs Meer und sprach mit ihnen über das Leben, über Verluste, Trauer und das Weitermachen. Daraus entstand die Idee für «Die Hummerfrauen», die mit «Die Hummerjahre» nun eine Fortsetzung finden. Beatrix Gerstberger lebt in Hamburg.
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Luzia Stettler

Luzia Stettler arbeitete jahrelang als Literaturredaktorin bei Schweizer Radio SRF; sie war Gastgeberin u.a. in den Sendungen «BuchZeichen» (srf1) und «52 Beste Bücher» (srf2). Für ihre Verdienste als Lesefördererin wurde sie 2011 zum «Schweizer Buchmensch des Jahres» gewählt. Seit 2021 ist sie selbständig als Moderatorin und Literaturvermittlerin tätig; u. a. organisiert sie gemeinsam mit Buchhandlungen digitale Lesezirkel und hat für Bibliotheken das Format «Bücher Dates» entwickelt, das Brücken schlägt unter LeserInnen.
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Niki Grieser Díez

Niki Grieser Díez (*1996) ist Autorin. Sie studierte Philosophie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Literarisches Schreiben an der Universität Zürich und am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Niki interessiert sich für Ethologie, mehrsprachiges und kollektives Schreiben. Sie macht Musik, zeichnet, und arbeitet im Theaterbereich. Zurzeit schreibt sie an einem Roman, will aber unbedingt irgendwann noch ein Kinderbuch und ein Kinderliederalbum machen. Ihr Lieblingsvogel ist der Eichelhäher, der ihr sehr häufig erscheint.

Sprache:

Deutsch

Wahlpreis:

CHF 35.00, CHF 25.00, CHF 15.00

 

Tageskasse am Veranstaltungsort

Veranstaltungsort:

Karl der Grosse
Kirchgasse 14
8001 Zürich
Karl der Grosse ist ein Debattierhaus mit Bistro im Parterre und historischen Räumlichkeiten mitten in der Zürcher Altstadt. Während «Zürich liest» finden hier zahlreiche Veranstaltungen statt und auch das Festivalzentrum ist hier untergebracht.

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